plus minus gleich

 

Der See

 

Südlich von Wien – nur 17  km vom Zentrum entfernt – liegt der Ort Hinterbrühl. 60 Meter unter der Erdoberfläche befindet sich hier ein 6 200 m2 grosser See mit einer Wassermasse von über 20 Millionen Liter. Dabei handelt es sich um eine alte Bergwerksanlage unterhalb des Wagnerkogels, in der seit 1848 Gipsgestein abgebaut wurde. Durch eine angesprengte Quelle füllt sich 1912 das Bergwerk teilweise mit Wasser. Es entstand der grösste unterirdische See Europas. Das Bergwerk muss still gelegt werden. Anfang der 30er Jahre entdeckt ein Team von internationalen Höhlenforschern das Naturspektakel. Am 8. Mai 1932 nimmt die „Seegrotte Hinterbrühl Schaubergwerk GmbH“ den touristischen Betrieb auf. 

 

 

Die Schifffahrt in der Seegrotte Hinterbrühl

 

Der Grosse See, der sich ca. 60 Meter unter der Erdoberfläche befindet, wird mit zwei Booten befahren. Er ist der grösste unterirdische See Europas, hat eine Wasseroberfläche von ca. 6200 m² und ist im Durchschnitt 1,20 m tief. Der See hat einen Zufluss aus sieben unterirdischen Quellen, aber keinen natürlichen Abfluss. Es werden jede Nacht ca. 50 bis 60 Tausend Liter Wasser weggepumpt, damit der Wasserstand auf 1,20 m erhalten bleibt.

 

 

 

Schifffahrt Seegrotte Hinterbrühl (Link)

 

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