plus minus gleich

Der See

Der in Deutschland oft auch als schwäbisches Meer bezeichnete Bodensee liegt im Alpenvorland. Er besteht aus dem Obersee mit dem Überlingersee, dem Untersee und dem Seerhein, der Ober- und Untersee verbindet. Sein Becken entsteht in der Würm-Eiszeit, die vor rund 10 000 Jahren endet, durch den Gletscherschliff des Rheingletschers, der aus dem alpinen Rheintal kommt. Insofern stellt der Bodensee einen typischen Gletscherrandsee dar. Mit einer Länge von 63 km, einer grössten Breite von 14 km und einer Fläche von 536 km2 ist er nach dem ungarischen Plattensee und dem Schweizer Genfersee der drittgrösste See Mitteleuropas. Seine grösste Tiefe beträgt 254 m. Auf Grund der Erdkrümmung verfügt der Bodensee in seiner Südost-Nordwest-Ausdehnung über eine Aufwölbung der Oberfläche von rund 80 m. Daher kann man zum Beispiel auch bei guter Sicht nicht von Bregenz aus  Konstanz sehen. 

Die Schifffahrtsgesellschaft auf dem Bodensee (Bayern)

Die Schifffahrt auf dem Bayerischen Teil des Bodensees ist in erster Linie geschichtsträchtig. 1824 wurde im bayerischen Lindau ein Schifffahrtsunternehmen gegründet. Später betrieb die Eisenbahn die Schifffahrt. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und damit dem Ende der Monarchie wurden mit Wirkung vom 1. April 1920 die Länderbahnen aufgelöst. Damit hat die staatliche Bayrische Bodenseeschifffahrt zu bestehen aufgehört. 68 Jahre später gründete 1988 Uwe und Marlen Wiehrer wieder ein bayerisches Unternehmen für Rund- und Sonderfahrten ab der Anlegestelle Lindau-Spielbank: den „Schiffsbetrieb Wiehrer Lindau“.

Schifffahrt Bodensee Lindau (Link)

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