plus minus gleich

 

Der See

Der Kochelsee liegt in einer Ausschürfung des würmeiszeitlichen Isargletschers rund 70 km südlich von München. Ursprünglich zehnmal so gross wie jetzt, bedeckt er heute nur mehr eine Fläche von 6 km2. Von fast quadratischer  Form hat er einen Umfang von 15 km. Die maximale Tiefe liegt bei 66 m. Natürlicher Hauptzu- und zugleich Hauptabfluss ist die Loisach. Deren Wasser fliesst - von  Österreich kommend - durch die Isar in die Donau. Daneben gibt es seit 1924 einen weiteren Zufluss. Das damals errichtete Walchenseekraftwerk nutzt das natürliche Gefälle zwischen dem Walchensee (802 m) und dem Kochelsee (599 m) zur Stromerzeugung. Über sechs rund 450 m lange Druckrohre strömt das Wasser in die Turbinen des Kraftwerks und gelangt dann über einen kurzen Kanal ebenfalls in den Kochelsee. Während der nördliche Teil des Sees schon im flachen Voralpenland liegt und von einem Hochmoor begrenzt wird, ragen im Süden die schroffen Felsen von Benediktenwand (1801 m), Jochberg (1566 m), Herzogstand (1731 m) und Heimgarten (1790 m) empor.

Die Schifffahrtsgesellschaft auf dem Kochelsee

Die Schifffahrt auf dem Kochelsee wird als „Motorschifffahrt Kochelsee Gdbr“ (Gesellschaft des bürgerlichen Rechtes) durch Manfred Kneidl betrieben. Er bietet seit 2009 mit MS Herzogstand in der Hauptsaison fünf Fahrten von 85 Minuten Dauer, in der Vor- und Nachsaison zwei Fahrten an. 

Schifffahrt Kochelsee (Link)

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